„Das Schreiben ist kein Endziel, sondern ein ständiger Prozess der Entdeckung.“
Meine Leidenschaft für das Schreiben begann in den stillen Stunden der Jugend. Bücher waren für mich früh mehr als Unterhaltung. Sie eröffneten neue Welten, stellten Fragen und ermöglichten Begegnungen mit Menschen, die ich sonst nie kennengelernt hätte. Was zunächst als eine Art Flucht aus dem Alltag begann, entwickelte sich bald zu einer lebenslangen Faszination für Geschichten und die menschliche Natur.
Den Weg in die Welt der Worte fand ich zunächst als Journalist und Radiomoderator. Schon damals schrieb ich unter Pseudonymen. Wer journalistisch tätig ist, wird oft rasch in eine Schublade gesteckt. Ein Roman, eine Kurzgeschichte oder ein literarischer Text können plötzlich mehr Aufmerksamkeit erhalten als die eigentliche Arbeit. Das Pseudonym bedeutete Freiheit: die Freiheit, neue Stimmen auszuprobieren, andere Perspektiven einzunehmen und mich ohne Erwartungen oder Vorurteile auf unterschiedliche literarische Wege einzulassen.
Im Laufe der Jahre entstanden so verschiedene Bücher in unterschiedlichen Genres – und mit ihnen auch verschiedene Namen. Hinter jedem Pseudonym stand ein Teil meiner schriftstellerischen Reise. Nicht als Versteck, sondern als Möglichkeit, Grenzen zu überschreiten und mich immer wieder neu zu erfinden.
Heute arbeite ich daran, Erfahrungen, Beobachtungen und die grossen Fragen des Lebens in Geschichten zu verwandeln. Mich interessieren nicht die glatten Oberflächen, sondern die Bruchstellen des Menschseins: Verlust und Hoffnung, Schuld und Vergebung, Abschied und Neuanfang. Literatur kann berühren, herausfordern und manchmal sogar Trost spenden. An diese Kraft glaube ich bis heute.
Mit meinem nächsten Buch erscheint erstmals ein Werk unter meinem eigenen Namen. Es fühlt sich an wie die Rückkehr nach einer langen Reise. Nicht als Abschied von den vielen Stimmen, die mich begleitet haben, sondern als Ankommen bei mir selbst.
Meilensteine
1994
2019
2025
2026
Bruchlandung
Erste Veröffentlichung
Autobiografisches
Verlags-Autor
Als 20-Jähriger schicke ich mein erstes Manuskript an einen Verlag. Voller Hoffnung und ohne jede Erfahrung falle ich auf einen Zuschussverlag herein und verliere mehrere tausend Franken.
Nach unzähligen Manuskripten, die tausende Seiten füllten aber ungelesen blieben,
publiziere ich erstmals als Selfpublisher bei Amazon KDP und später bei Tredition.
Mit «Heimlich anders» publiziere ich erstmals autobiografische Erzählungen.
Der Berner Neptun Verlag publiziert «Dem Leben ganz nah».
Mein erstes Buch bei einem renommierten Verlag.